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Vereinsinformationen

Geschichte, Legenden, Stadion und Fanbereich des HSV.

Stadion

Infos zum Volksparkstadion

Stadiondaten

Gesamtkapazitaet57.000
International51.500
Stehplaetze10.000 (10.000 ueberdacht)
Sitzplaetze47.000 (47.000 ueberdacht)
Logen50
Logenplaetze711
Baujahr1953
HistorischVolksparkstadion, AOL Arena, HSH Nordbank Arena, Imtech Arena
Rasenheizungja
Laufbahnnein
UntergrundHybridrasen
Spielfeldgroesse105m x 68m

Volkspark Stadionplan

Das Volksparkstadion ist in Nord-, Ost-, Süd- und Westtribüne aufgeteilt.

Die Stehplätze befinden sich auf der Nordtribüne und sorgen dort für die lauteste und stimmungsvollste Atmosphäre im Stadion.

Der Gästebereich liegt zwischen Südtribüne und Westtribüne in den Blöcken 14A und 14B. Dort sind die Auswärtsfans in einem klar abgegrenzten Stadionbereich untergebracht.

Stadionplan des Volksparkstadions

Anfahrt zum Stadion

Standort

Volksparkstadion

Uwe-Seeler-Allee 9, 22525 Hamburg

In Maps oeffnen

Die Geschichte des Volksparkstadions

Das Stadiongelände in Hamburg-Bahrenfeld wird schon seit den 1920er-Jahren für den Sport genutzt. Zunächst war es ein städtisches Stadion der Stadt Altona, später gehörte es zur Stadt Hamburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage grundlegend umgebaut und 1953 als Volksparkstadion neu eröffnet. In seiner damaligen Form bot es rund 76.000 Zuschauern Platz. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurde das Stadion erneut modernisiert; danach lag die Kapazität bei etwa 61.000 Plätzen. Auch bei der Europameisterschaft 1988 spielte das Stadion eine wichtige Rolle, als dort das Halbfinale zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Niederlanden ausgetragen wurde.

Schon vor dem endgültigen Umzug nutzte der Hamburger SV das Volksparkstadion für große Begegnungen, etwa in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft oder im Europapokal. Mit der Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 wurde das Stadion dann zur festen Heimspielstätte des HSV. Der bisherige Platz am Rothenbaum war mit rund 28.000 Plätzen zu klein geworden und entsprach nicht mehr den Anforderungen des neuen Ligabetriebs.

Ein entscheidender Schritt folgte 1998: Der HSV übernahm das Gelände von der Stadt Hamburg und ließ dort bei laufendem Spielbetrieb ein eigenes neues Stadion errichten. Der Neubau wurde im Jahr 2000 abgeschlossen und war später auch ein wichtiger Baustein dafür, dass Hamburg Austragungsort bei der Weltmeisterschaft 2006 wurde. Seitdem stiegen auch die Zuschauerzahlen bei den Heimspielen deutlich an.

1953

Neueröffnung des Volksparkstadions mit rund 76.000 Plaetzen.

1974

Modernisierung zur WM, Kapazitaet bei etwa 61.000.

2000

Neubau abgeschlossen und Grundlage fuer WM 2006.

Neben den Heimspielen des HSV war und ist das Volksparkstadion auch Schauplatz vieler weiterer Großveranstaltungen. Dazu gehören Länderspiele, Konzerte und andere Sportevents. Besonders in Erinnerung geblieben ist der Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und David Haye, der am 2. Juli 2011 vor ausverkauftem Haus im Volksparkstadion stattfand.

Die früheren Spielstätten des HSV

Bevor der HSV dauerhaft im Volkspark heimisch wurde, spielten die Ursprungsvereine des Clubs an verschiedenen Orten in Hamburg. Der Hamburger FC begann auf der Moorweide in der Nähe des Dammtors und zog später an die Rothenbaumchaussee. Nachdem dieser Platz 1904 wegen des Baus des Museums für Völkerkunde aufgegeben werden musste, wurde 1909 der Rothenbaumsportplatz gepachtet und ausgebaut. Dort blieb die sportliche Heimat des Vereins bis 1963. Auch der SC Germania und der FC Falke nutzten in den Anfangsjahren andere Plätze im Hamburger Stadtgebiet, ehe sich die Spielstättenstruktur des späteren HSV festigte.

Moorweide

Fruehe Heimstaette des Hamburger FC nahe dem Dammtor.

Rothenbaum

Ab 1909 gepachteter und ausgebauter Sportplatz.

1963

Wechsel ins Volksparkstadion mit Bundesliga-Start.

Geschichte